Gut beraten in allen steuerstrafrechtlichen Fragen

| 7. Juli 2015 | Kommentare (0)

Eine Außenprüfung kann jederzeit erfolgen, auch wenn man nicht damit rechnet. Nicht selten kann eine Außenprüfung bei einem Geschäftspartner dazu führen, dass auch im eigenen Unternehmen der Betriebsprüfer vor der Tür steht. Vor allem Ungereimtheiten bzw. Hinweise auf eine Steuerhinterziehung können eine Hausdurchsuchung zur Folge haben. Finanzbehörden sehen oft einen Anlass für die Prüfung eines Unternehmens, wenn enorm bizarre Verträge mit Verwandten oder engeren Bekannten entdeckt werden oder die Rückstellungen besonders hoch sind. Auch Pensionszusagen oder nur sehr niedrige Summen, die die Privatentnahme betreffen, können die Finanzbehörde auf den Plan rufen. Eine nicht erfolgte Anpassung an eine Vorbetriebsprüfung ist beispielsweise ebenso ein Grund, für die Betriebsprüfer genauer nachzusehen.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Umsatzsteuer-Nachschau und Außenprüfung?
Die Umsatzsteuer-Nachschau ist im § 27b des Umsatzsteuergesetzes geregelt. Dabei handelt es sich nicht um eine Außenprüfung. Dennoch kann diese sich auch ohne eine vorher erfolgte Prüfungsanordnung anschließen. In diesem Rahmen ist es der Finanzbehörde auch gestattet, Gebäude sowie Grundstücke von selbstständig tätigen Steuerpflichtigen zu betreten, ohne dies vorab anzukündigen. Ziel ist es dann, für die Besteuerung relevante Fragen zu klären. Eine Umsatzsteuer-Nachschau kann zum Beispiel veranlasst werden, wenn die Vorsteuerbeträge ungewöhnlich hoch erscheinen oder sich Abweichungen beim Abgleichen der gespeicherten Angaben zu innergemeinschaftlichen Lieferungen mit der Steueranmeldung ergeben.

Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es?

Bei den mit der Prüfungsanordnung im Zusammenhang stehenden Anordnungen, wie beispielsweise der Bestimmung des Prüfungsortes- oder Beginnes handelt es sich um Verwaltungsakte, die selbstständig anfechtbar sind. Bestehen Gründe zur Annahme über die Befangenheit eines Prüfers, lassen sich dagegen rechtliche Schritte einleiten. Wichtig zu wissen ist es, dass ein Einspruch gegen die Prüfungsordnung nicht zur Aufschiebung führt. Es gibt viele Details, die betroffenen Steuerpflichtigen nicht bekannt sind. Denn das Steuerstrafrecht ist für Laien oft unverständlich. Umso wichtiger ist es, vor allem bei drohenden Strafverfahren rechtzeitig einen kompetenten Fachanwalt hinzuzuziehen. Hier steht man Ihnen gerne mit spezifischem Fachwissen zur Seite: http://www.kanzlei-hildebrandt.de.


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Category: Recht & Sicherheit

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