Die Kennzeichnung von Lebensmitteln

| 22. Dezember 2014 | Kommentare (0)

Wenn es um die Preisauszeichnung von unverpackter Ware und Lebensmitteln geht, gibt es strenge Richtlinien, welche Informationen dargestellt werden müssen. Die Kunden sollen eindeutig erkennen, welcher Endpreis zu den entsprechenden Produkten gehört und wie lange die Lebensmittel halten. Für Eierkartons ist eine spezielle Kennzeichnung erforderlich. Die Lebensmittelverordnung legt fest, wie groß die Schrift sein muss, damit die Kunden die Daten problemlos entziffern können. Weitere relevante Angaben beziehen sich auf das Verpackungsdatum, die Mindesthaltbarkeit und die Güteklasse. Eventuelle zusätzliche Hinweise zur Kühlung und zur Gewichtsklasse müssen ebenfalls auf dem Eierkarton angebracht werden. Mit den entsprechenden Etiketten und Preisauszeichnern können diese vorgeschriebenen Regelungen ohne großen Aufwand eingehalten werden (weitere Informationen hier).

Beim Bekleben der Eierkartons und der anderen Waren mit den Etiketten ist eine leichte Hand gefragt; schließlich sollen die Lebensmittel nicht zerdrückt werden. Daher sollten Etikettierpistolen verwendet werden, die auch bei einem geringen Druck die Aufkleber gut lesbar ausdrucken und sicher fixieren. Ein ergonomisch gestaltetes Gerät hilft bei der gleichzeitig schnellen und vorsichtigen Preisauszeichnung. Bei der Kennzeichnung von loser Ware, die an der Kasse nach Gewicht abgewogen wird, ist es sinnvoll, den Grundpreis für Kilogramm oder Gramm an dem Verkaufsstand selbst zu platzieren. Dies ist häufig in der Obst- und Gemüseabteilung zu sehen: Für Äpfel, Bananen, Möhren, Lauch und diverse weitere Lebensmittel gibt es an den entsprechenden Körben ein Preisschild, das die jeweiligen Informationen angibt. Daran erkennen die Kunden, ob die Waren stückweise oder nach Gewicht berechnet werden. Auf dem Markt oder im Laden ist beides möglich. In kleinen Einzelhandelsgeschäften brauchen die verpackten und die teilverpackten Artikel lediglich mit dem endgültigen Preis ausgezeichnet zu werden, denn hier ist es nicht nötig, den Grundpreis anzugeben. Diese Regelung gilt jedoch nur für Geschäfte, deren Verkaufsfläche nicht größer ist als 200 m², die maximal fünf Filialen haben und bei denen vorwiegend das Verkaufspersonal bedient.


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Category: Essen & Trinken

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