Tipps für zweckmässigen Einbruchschutz

| 18. April 2014 | Kommentare (0)

Tipps für zweckmässigen Einbruchschutz

In den letzten Jahren sind die Wohnungseinbrüche enorm angestiegen. Osteuropäische Banden machen sich auf den Weg nach Deutschland, um hier gezielt Einbrüche zu begehen. Oft haben diese Menschen ein falsches Bild von unserem Land und denken hier fließt Wein und Sekt in Strömen. Die Aufklärungsquote der Polizei pendelt bei etwa 15 Prozent. Je nach Bundesland und Region kann es einige Abweichungen nach unten oder oben von der allgemeinen Statistik geben.

Die Bürger sind deshalb selbst gefordert, etwas für den Einbruchschutz zu tun. Alarmanlagen gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen und jeder Mieter oder Eigentümer muss selbst entscheiden, was ihnen die Sicherheit Wert ist. Besonders gefährdet sind Eigenheime, welche etwas abseits liegen oder wo Teile des Hauses von der Straße nicht einsehbar sind. Wer eine Alarmanlage kaufen möchte, sollte sich zuvor von einem Experten beraten lassen. Auch die Polizei weist die Bewohner vor Ort auf Schwachstellen hin und informiert, wie das Eigenheim oder die Wohnung sicherer gemacht werden kann.

Mit einer Alarmanlage kaufen ist es mit dem Einbruchschutz nicht getan, sondern die neue Technik muss auch richtig installiert werden. Treten bei dem Selbsteinbau Fehler auf, so ist der Einbruchschutz nicht im vollen Umfang gewährleistet.

Um ein Wirrwarr von Kabeln zu vermeiden, setzen immer mehr Menschen auf eine Funkalarmanlage. Allerdings sind die besten Alarmanlagen sinnlos, wenn bei einem Einbruch niemand auf den Alarm reagiert. Trotz einer guten Funkalarmanlage haben die Einbrecher alle Zeit der Welt, um wertvolle Gegenstände aus der Wohnung zu holen. Deshalb sollte bei einer Alarmauslösung automatisch eine Sicherheitszentrale verständigt werden. Die Mitarbeiter erkennen sofort, in welchem Bereich sich die Ganoven bewegen und können gezielt einige Mitarbeiter zum Ort des Geschehens schicken. Durch diese Sicherheitsmaßnahme haben die Einbrecher sehr wenig Zeit, um sich in allen Räumlichkeiten des Gebäudes umzusehen. In einigen Fällen ist es in der Vergangenheit dem Sicherheitspersonal sogar gelungen, einige der Übeltäter zu stellen.

Wer sich eine Funkalarmanlage zugelegt hat, sollte auch die Schwachstellen am Haus verändern. Dazu gehören stabile Fenster und Türen. Benötigen die Gauner länger als 5 Minuten, um eine Tür oder das Fenster aufzuhebeln, so wird der Einbruch in der Regel abgebrochen und nach einem günstigeren Objekt gesucht.


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Category: Haus & Garten

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