Gar nicht so blutig: Facelift geht auch ohne Operation

| 11. Januar 2014 | Kommentare (0)

Es ist eine Tragödie, was die Jahre mit der Haut machen. Falten bilden sich, zuerst um die Augen und den Mund, dann an anderen Stellen. Aus kleinen, süßen Grübchen werden tiefe Einschnitte, und die Haut wird schlaff. Ein schönes Gesicht kann auch das nicht stören – aber welche Dame mag es schon, wenn man ihr das Alter ansieht? Heutzutage ist es möglich, bereits kleine Alterungserscheinungen effektiv zu behandeln, ohne dass es gleich zu einem operativen Facelift kommen muss.

Unangenehme Operationen mit langen Heilzeiten?
Nein, Sie müssen sich natürlich nicht gleich einer langwierigen Operation unterziehen. Wie funktioniert so eine Gesichtsstraffung? Das Gewebe unter der Haut sowie die Gesichtshaut wird durch Nähte im Bereich der tief liegenden Unterhaut straff gezogen. Dadurch soll das Gesicht jünger aussehen. Nicht alle Operationen verlaufen ohne Komplikationen, das ist in allen Bereichen der Chirurgie so. Hinzu kommt, dass es in Deutschland keine ärztlichen Standards für Facelifting-Operationen gibt – sie werden von Augenärzten, HNO-Ärzten, Dermatologen und anderen durchgeführt. Es gibt keine fachärztliche Ausbildung. Das hinterlässt ein unangenehmes Gefühl, wenn man bedenkt, was mit einer Operation alles verbunden ist.

Viel einfacher: Faltenunterspritzung
Als Faltenunterspritzung bezeichnet man das, was in der Fachwelt Liquid Lift heißt. Die Hautpartien, die schlaff geworden sind und Falten zeigen, werden mit einer Flüssigkeit unterspritzt, so dass die Haut wieder straff über dem Gewebe sitzt. Diese Form von Facelift ist nicht mit größeren Wunden verbunden, die Heilzeiten nach dem Eingriff sind sehr kurz, und die Ergebnisse halten eine ganze Weile an. Sie sind allerdings nicht dauerhaft, denn die unter die Haut gespritzten Flüssigkeiten werden, wie alle Fremdstoffe, irgendwann vom Körper abgebaut. Wenn Sie allerdings Kosten, Zeitaufwand, Risiken und Nutzen gegeneinander abwägen, werden Sie zu dem Ergebnis kommen, dass eine Faltenunterspritzung doch sehr viel attraktiver ist als ein operativer Facelift (dessen Ergebnis in der Regel auch nicht dauerhaft ist).

Was wird gespritzt?
Das ist ganz unterschiedlich. Zur Verfügung stehen Hyaluronsäure, Kollagen, Eigenfett und Calciumhydroxylapatit. Die genauen Effekte dieser Füllstoffe im Körper sind nicht abschließend geklärt, sie gelten aber als weitestgehend harmlos und sind daher für diese Art der Gesichtsstraffung zugelassen. Sicher ist, dass alle diese Flüssigkeiten Wasser im Körper binden und so ein größeres Volumen bekommen, was letztendlich für die Pölsterchen unter den Falten verantwortlich ist. Ein bekanntes Risiko sind lokale Entzündungen, die aber recht schnell wieder abklingen. Es kann zu kleineren Blutergüssen und Schwellungen kommen, die aber auch nach ein oder zwei Wochen abgeklungen sind.


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Category: Lifestyle, Mode & Society

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