Aus der Krise lernen: Immobilien und Risiko

| 19. August 2013 | Kommentare (0)

Eine Frage, die sich Anleger, gleich ob institutioneller oder privater Natur, immer häufiger stellen, ist jene nach dem sicheren Investment. Immerhin wurden im Zuge der letzten Immobilienkrise in Amerika Unmengen an Kapital vernichtet, gingen viele Investoren Pleite oder mussten ihre Anlagen abschreiben. Es folgten die logischen Einbrüche der Aktienmärkte, die sich mit Hilfe des billigen Geldes des Notenbanken zwar recht schnell erholten, doch nun zu immer stärkeren Schwankungen und Einbrüchen neigen, als das in früheren Zeiten der Fall gewesen sein mag.

Was aber sind die spezifischen Risiken bei Immobilien? KARODI, der für seine Expertise und neutralen Wertgutachten bekannte, überregional tätige Immobilienspezialist weist dann auch zunächst auf die Natur von Preissteigerungen als bedenkenswertem Faktor hin. So müsse man sich stets fragen, warum ein Markt steige und wo sich aus welchen Gründen die Preisspitzen befinden. Eine solche Spitze war im Jahre 1991 zum Beispiel der Kaiserpalast in Tokio, dessen Grundstück auf dem Höhepunkt des dortigen Immobilienbooms vorgeblich mehr wert war als ganz Kalifornien! Wer auch nur ein bißchen Ahnung hat oder wenigstens einen gesunden Menschenverstand, dem wurde die zugrundeliegende, exzessive Übertreibung schnell klar und so stürzten kurze Zeit später die völlig überzogenen Preise in Japan ins Bodenlose. Ein Crash, von dem sich das Land, gefangen in Deflation und verkrusteten Strukturen, bis heute nicht erholt hat.

Auch in Amerika war eine Übertreibung ersichtlich, dort waren es freilich nicht die Spitzen, sondern vielmehr die Massen an Häusern, die aus dem Boden gestampft und dabei jedem, der auch nur geringste (manchmal sogar gar keine) Sicherheiten zu bieten hatte, angeboten wurden. Die wilde Kreditvergabe führte ebenso zu steigenden Preisen und viele Investoren hofften, die Anlage werde sich schon bald quasi von selbst finanzieren. Doch weit gefehlt, denn all die kleinen Bauherren waren eben nicht durchweg finanziell zur Zahlung der Hypotheken in der Lage und als das endlich klar war, wankten die Banken, Fonds und Versicherungen, was wiederum eine massive Wirtschaftskrise nach sich zog. Die Welt verdaut diese Erschütterungen noch, die durch weitere platzende Blasen in Spanien oder Amerika noch verstärkt wurden.

Deshalb sollte man bei einem Investment in Immobilien immer auf die Preisspitzen und die Gründe für diese Steigerungen achten. Ist es nur eine laxe Kreditvergabe wie in den USA oder steckt Substanz dahinter? Spekulieren die Anleger ohne Grund oder fließt Kapital tatsächlich in Länder und Gebiete, die Sicherheit und Rendite in gleichem Maße bieten?

KARODI Immobilien verweist dann auch sogleich auf den deutschen Markt, denn obwohl dieser lange Zeit als langweilig und wenig attraktiv galt, engagieren sich mittlerweile immer mehr Investoren in der Bundesrepublik. Genau betrachtet ist das sehr sinnvoll und nachvollziehbar, denn Deutschland hat ein nur geringes Angebot an Immobilien, verzeichnet dafür jedoch eine steigende Nachfrage und ist auch sonst wirtschaftlich wie politisch ein Schwergewicht auf dieser Welt. Der Lebensstandard ist hoch und die kommenden gesellschaftlichen Entwicklungen (Demografie, Energiewende usw.) werden dem pfiffigen, gut informierten Anleger genau jene Chancen bieten, die anderswo kaum noch vorhanden sind. Heute gilt es, sich über die deutsche Provinz und über Städte wie Darmstadt oder Krefeld zu informieren! Dort lauern jede Menge Gelegenheiten und KARODI hilft bei der Sichtung mit verlässlichen Analysen. So wird das Investment zum Erfolg und wer sich rechtzeitig positioniert, wird am Ende eine bessere und vor allem sicher erzielte Rendite einfahren, als das in anderen, mit viel größerem Risiko verbundenen Anlageklassen der Fall sein mag.


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Category: Finanzen, Immobilien

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