Prozessoptimierung durch Maschinendatenerfassung

| 8. August 2013 | Kommentare (0)

In der modernen Rechnergestützten Fertigung werden alle Daten einer Maschine gesammelt und auswertet. Zu dieser Gelegenheit wird unter Verfahrens- und Produktsignale unterschieden. Während die Produktionsinformationen alle Information beinhaltet die zum Betrieb einer Anlage unverzichtbar sind, inkludieren Produktfakten alle Daten zum Machwerk selbst. Eine Info beim Erzeugnis ist zum Beispiel die Menge der hergestellten Menge. Kurz gesagt beschäftigt sich die Maschinendatenerfassung mit den Produktionsanlagen- bzw. herstellungsbezogenen Ist-Daten.

In der Fertigung eignen die erhobenen Angaben zur Aufbesserung des Einsatzes dieser Produktionsmaschinen. Die Betriebe können anhand der Angaben ermitteln, ob die Produktionsmaschinen perfekt eingesetzt werden und wie viel Störfälle die Apparatur hat. Mit diesen Daten kann der Produktionsprozess untersucht und angepasst werden. Auf Grund der ständigen Begutachtung der Informationen können auch Unterbrechungen auf Grund von vermeidbaren Schäden vermieden werden. Ich kann die Reparatur- bzw. Wartungsintervallen entsprechend verändern und umgehe damit größere Schäden.

Optimalerweise sind technologische Anlagen bereits Prozessorgesteuert und senden die Signale in vielfältige Umgebungen, wie etwa das MES-System.
MES bedeutet Manufacturing Execution System und enthält die Verbesserung der produktionsnahen Datenübermittlung.
Mit den erhobenen Daten erfolgt eine Prozessoptimierung der Fertigungsautomatisierung in Echtzeit.

In produzierenden Firmen sind die erhobenen Signale nützlich, um eine Überproduktion und hierdurch eine Verbrennung von Betriebskapital zu vermeiden. Die Produktionsbetriebe können mittels der Auftragseingänge herstellen und die Anlagen bestmöglich gebrauchen. Die großflächige Inanspruchnahme von entsprechenden Lagerflächen mit den hierdurch verbundenen Kostenaufwand kann in Folge dessen vermieden werden.

Bei einer niedrigen Auftragslage können die Produktionsanlagen gedrosselt bzw. ausgeschaltet werden und die Aufwendungen werden dadurch minimiert. Steigt die Auftragslage ist es entsprechend umgedreht.
Des Weiteren haben die Unternehmen die Möglichkeit ständig Rückmeldung über ihr Machwerk geben zu können, was die Fabrikation und Qualität betrifft.

Auf die Datenerhebung kann möglicherweise. verzichtet werden, wenn der Betrieb nur in kleiner Stückzahl produziert und die Auflage der Maschinenhersteller nicht erreicht werden. An dieser Stelle würde die Datenmenge nicht zufriedenstellend sein, um eine aussagekräftige Bedeutung zum Produktionsprozess treffen zu können.

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Category: Wissenschaft

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