Neues Lesevergnügen – Reader vs. Papier

| 7. Februar 2013 | Kommentare (0)

Lesen bildet, diese alte Weisheit ist sicherlich nicht aus der Luft gegriffen. Immerhin beansprucht dieses Hobby nicht nur unsere geistigen Kräfte. Beim Lesen ist schlichtweg die eigene Phantasie gefragt, die Bilder formen sich im Kopf und sind von Leser zu Leser unterschiedlich. Doch neben der Frage, welches Buch man als nächstes zur Hand nehmen möchte, stellt sich zunehmend auch die Frage nach dem Medium an sich.

Reader vs. Papier

Bücher sind klassisch gesehen auf Papier gedruckt und beanspruchen mit zunehmender Zahl auch die Räumlichkeiten. Vollgestopfte Bücherregale sind für die wahre Leseratte natürlich kein Hindernis, sondern vielmehr ein Ansporn. Dennoch scheut sich die Technik auch nicht vor diesem Hobby und greift zunehmend auch nach dem herkömmlichen Literaturliebhaber. Das Zauberwort hierbei lautet Ebook-Reader. Doch was genau ist dies? Und muss man einen solchen Reader tatsächlich besitzen?

Ebook-Reader besitzen den unschlagbaren Vorteil, eine enorme Menge an Büchern auf geringstem Platz zu beherbergen. Gängige Ebook-Reader verfügen meist über ein Spiechervolumen von mindestens 2 GB und bieten daher Platz für mehrere tausend Bücher. Gleichwohl sind moderne Reader der heutigen Generation von den Maßen her dazu geeignet, sie in jeder Handtasche unterzubringen. Die gesamte Bibliothek für unterwegs, für Freunde des Lesevergnügens ist diese Vorstellung sicherlich geradezu paradisisch.

Gleichwohl wird die Leseratte niemals auf das klassische Buch verzichten möchten. Denn immerhin ist das heimische Bücherregal das Zentrum und der ganze Stolz. Ein gelesenes Buch dort abzulegen gehört mit Sicherheit zu den schönen Momenten, die man als Leser genießen darf, auch wenn dies mehr symbolischen Charakter haben dürfte. Entsprechend wird der klassische Leser den neumodischen Readern immer mit gewisser Skepsis entgegentreten.

Doch das eine schließt das andere nicht immer aus. Inzwischen nutzen immer mehr Menschen einen Reader, die eigentlich klassische Bücher in Papierform bevorzugen. Wenn man auf Reisen geht, ist der handliche Reader einfach besser geeignet und entsprechend dem Bücherstapel vorzuziehen.

Und so bleibt letztlich das Fazit: Reader vs. Papier muss nicht sein, man kann Technik und Klassik mitunter sehr gut kombinieren.


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Category: Internet & Technik

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