Wer trägt denn bitte schön Hut?

| 19. Juli 2012 | Kommentare (0)

Gut, ich gebe zu, im normalen Alltag sind Hüte, besonders in Deutschland, sicherlich nicht alltäglich.

Aber das heißt ja nicht, dass man sie nicht trotzdem ab und zu tragen kann.

Und Hut meint in diesem Fall nicht unbedingt Zylinder oder Trilby. Besonders bei den Damen gibt es unzählige Variationen, wie sich der Kopf schmücken läßt.

Denn besonders ein Damenhut ist eher zweitrangig als schützende Kopfbedeckung zu verstehen, vielmehr ist er ein modisches Accessoire, entweder exakt abgestimmt auf das Outfit, oder genau gegenteilig, um aufzufallen.

 

Habe ich ein Hutgesicht?

Wie oft ich den Satz höre “Mir stehen keine Hüte”. Was ein Quatsch. Natürlich steht nicht jedem von uns jedes Hutmodell, aber ganz oft ist es eher so, dass wir es nicht gewohnt sind und es deshalb im ersten Moment komisch aussieht. Was nicht heißt, dass uns der Hut nicht steht oder gar dass uns kein Hut steht.

Tasten Sie sich doch erst mal langsam heran. Wenn Sie noch “Jungfrau” sind (in Sachen Hut versteht sich), dann muss es ja nicht gleich ein üppiges Exemplar sein, wie es für Royal Ascot getragen wird. Versuchen Sie doch erst mal einen kleinen Fascinator.

Diese Schmuckstückchen werden per Clip, Kamm oder Haarreif befestigt, und kommen in den verschiedensten Farben und Grössen. Fascinator können von kleinen Zylinderclips mit Strasssteinchen reichen bis hin zu üppigen, ausladenden Blumengebilden mit Netz und viel Bling.

 

Wie also anfangen?

Aller Anfang ist schwer. Ich würde also für das “erste Mal” unbedingt eine Gelegenheit wählen, wo alle entsprechend rausgeputzt sind. Eine Hochzeit vielleicht? Sie müssen sich ja erst mal an Ihren Fascinator gewöhnen, also wählen Sie den Anlass so, dass Sie nicht auffallen wie ein bunter Hund.

Aber bei Hochzeiten sind selbst in Deutschland Kopfbedeckungen nichts ungewöhnliches mehr. Klar, weiss ist tabu und Schleier trägt die Braut, aber es spricht nichts gegen einen kleinen kecken Schleier, etwas weiter hinten ins Haar gesteckt, vielleicht zusammen mit einer Feder oder einer Blume und ein paar Straßsteinen. Sehen Sie, ist doch gar nicht so schwer. Farblich bietet es sich an, dies in neutralen Farben zu halten (beispielsweise Schwarz und grau), mit Akzenfarben, die auf’s Kleid abgestimmt sind oder gar ganz Ton in Ton mit dem Kleid. Aber das ist Geschmackssache und bleibt ganz Ihnen überlassen.
Wenn Sie etwas Übung und Selbstvertrauen in Sachen Kopfschmuck haben, dann ist auch schreiend pink oder rot zum schwarzen Outfit durchaus erlaubt.

Was sag ich da, erlaubt ist generell alles… solange es Ihnen gefällt.

Und gerade Kopfbedeckungen erlauben uns soviel mehr Kreativität als Kleidung. Sie passen immer, es macht nichts, ob man etwas mehr gegessen hat oder nicht (ganz im Gegensatz zum Kleid) und zu späterer Stunde wandern sie notfalls einfach in die Ecke. Der ideale Begleiter also.

 

Neugierig geworden?

Vielleicht sind auch Sie neugierig geworden und wollen dem Hut oder Fascinator mal eine Chance geben? Machen Sie ruhig, Sie werden es nicht bereuen. Aber auf keinen Fall von der Stange. Es gibt tolle Onlineplattformen, wo individuelle Stücke angeboten werden, oder gar genau nach Ihren Wünschen und Farbvorstellungen hergestellt werden. Und es kostet nicht die Welt, versprochen.

 

Viel Spass

mad hatter


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Category: Lifestyle, Mode & Society, Shopping

Über madhatterlondon: Pferderennen, Hochzeiten, Empfänge bei der Queen... für alle Gelegenheiten immer gerüstet mit diesen wundervollen, handgemachten Hütchen und Fascinators... und sollte die Gelegenheit fehlen, einfach zum Auffallen, Aufwerten des Lieblingsoutfits oder für den Spass. Have fun - Be a mad hatter! Autor Profil ansehen.

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