Richtig Reis kochen

| 24. Juni 2012 | Kommentare (0)

Reis kochen ist eine Aufgabe, welche es in sich hat. Es ist keinesfalls nur das Reiskörner in Wasser schmeißen, was die Kunstfertigkeit des Reis Kochens ausmacht. Reis kann als Hauptmahlzeit oder als sättigende Beilage gereicht werden und ist damit in variantenreicher Vielfältigkeit auf dem Teller zu finden. Ob als Curry, Risotto oder sogar als Süßspeise in Gestalt von Milchreis, diese Art von Getreide bildet die Grundlage für die Nahrung zahlreicher Menschen weltweit. Trotz des relativ mühelosen Kochvorgangs, ist das Reis kochen aber durchaus schon bei der Vorbereitung mit einigen Tücken verbunden.

Meist verschätzt sich der Kochende, denn aus einer halb gefüllten Tasse Reiskörner, werden nach dem Kochvorgang rund eineinhalb Tassen. Wenn Mittel- und Rundkornreis vor dem Garen gewaschen wird, pappen die Reiskörner später nicht mehr so stark zusammen. Bleibt das Wasser klar, ist der Reis fertig zum kochen. Bei Natur-, und Duftreis dagegen, ist es zu empfehlen, ihn ca. eine Stunde in kühlem Wasser einzuweichen, bevor man ihn kocht. Das Wasser sollte dabei solange gewechselt werden, bis es keine milchig trübe Konsistenz mehr aufweist. Alternative weiße Reissorten müssen nicht eingeweicht werden. Wer Reis kocht braucht entweder ein überaus gutes Augenmaß oder ein banales Messgefäß. Reis muss dabei nicht immer in Wasser gekocht werden. Auch Brühe oder aber Milch sind passende Flüssigkeiten. Losgelöst von der Flüssigkeit gilt: das Verhältnis Reis zu Flüssigkeit ist 1 : 2. Mit ein bisschen weniger Flüssigkeit, bleibt die Konsistenz des Reis ein wenig fester. Basmatireis wird dagegen generell in weniger Flüssigkeit zubereitet. Das Reis kochen an sich folgt hier einem simplen Ablauf. Die Kochflüssigkeit mit der gewünschten Menge an Reis wird aufgekocht. Dann die Hitze verringern und alles bedeckt auf kleiner Flamme sieden lassen, bis die komplette Flüssigkeit aufgesogen wurde. Basmati- und Jasminreis muss nach dem Kochen, bei ausgeschaltetem Herd, noch 5 bis 10 Minuten ruhen. Reis lässt sich sogar in der Pfanne kochen. Dazu die Reiskörner mit Wasser bedecken und mit geschlossenem Deckel aufkochen.

Den Reis so lange weiterköcheln lassen, bis dieser beinahe gar ist. Anschließend in einem Sieb abtropfen und ungefähr zehn Minuten im Backofen bei 150 °C trocknen lassen. Zum Dämpfen wird der Reis in einem Topf mit Siebeinsatz bei mittlerer Hitze über kochendem Wasser gegart. Auf diese Weise verkleben die Körner nicht. Bei der Zubereitung von Risotto wird der Reis vor dem Kochen einige Minuten unter ständigem Rühren in ein klein bisschen Fett angebraten. Wenn er glasig ist, wird die nötige Flüssigkeitsmenge hinzugegeben. Auch bei dieser Garmethode muss der Reis nachher zugedeckt auf kleiner Flamme sieden, bis die Flüssigkeit komplett aufgesogen wurde. Im Prinzip ist das Reis kochen kein so großes Geheimnis, aber es benötigt etwas Fingerspitzengefühl und Erfahrung, um den Reis perfekt hinzubekommen. Viel Erfolg und guten Appetit!


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Category: Essen & Trinken

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