Baltrum, eine Insel in der Nordsee!

| 29. Mai 2012 | Kommentare (0)

Baltrum – das Dornröschen an der Nordseeküste wurde aufgeweckt! Die Ästhetik der Düneninsel, obwohl sie so winzig ist, begeistert etliche Touristen. Das bezeugt auch die Legende, denn bereits 1876 wurde die Insel zum Seebad ernannt, 1966 zum Nordseeheilbad. Die Insel an der südlichen Nordsee ist Teil der Ostfriesischen Inselkette. Mit einer Gesamtlänge von 5 Kilometern und einer Breite von 1,4 Kilometern ist sie die kleinste Insel. Inmitten der Insel befindet sich die höchste Erhebung: Die Aussichtsdüne die 19,3 m hoch ist. Westlich weicht sie zum Seegatt Wichter Ee und auf der östlichen Seite zum Seegatt Accumer Ee ab. Der Nationalpark Niedersächsiches Wattenmeer beinhaltet das Wattenmeer ebenso wie manche Gebiete der Insel. im Jahr 2009 nahm die UNESCO diesen Ort in die Liste des Weltnaturerbes auf. Baltrum besteht aus den Inselteilen „Ostdorf“, „alt Ostdorf“ und „Westdorf“. Für den zügigen und zudem sicheren Transport der Besucher sind verschiedene Verkehrseinrichtungen, z. B. ein Fährhafen und Flugfeld, verantwortlich. Erwartungsgemäß ist es auch möglich, zu Fuß oder auch auf dem Fahrrad die Insel mit ihrer großartigen Natur mithilfe von abenteuerreichen Aktivitäten zu entdecken. Auch eine Wanderung im Watt verspricht Vergnügen wie auch Erholung. Im Heimatmuseum erfahren Gäste die Vorgeschichte des Insellebens vergangener sowie zeitgenössischer Perioden.

Im Schuppen der einstmaligen Reederei ist das Nationalpark-Haus Baltrum mit seiner Ausstellung „Gezeiten“ beherbergt. Das Wahrzeichen Baltrums stellt die „Alte Inselkirche“ mit der „Inselglocke“ dar, die im Jahr 1826 errichtet wurde und nach wie vor eine besonders lange Tradition pflegt. An diesem Ort werden viele Konzerte abgehalten. Zudem gibt es die katholische Inselkirche St. Nikolaus, die 1956 erbaut wurde. Jene enthält zudem eine Sommer- und Winterkirche. Eine historische Bedeutsamkeit stellt die zwischen Hafen und Westkopf liegende Anlage zum Schutz der Küste dar. Diese Holzkombination stammt aus den Jahren 1883-1889 und wurde als „schützenswertes Denkmal“ berufen.

Verblüffend interessant ist der Gezeitenpfad von Baltrum, der an den Hafenwattflächen anfängt, über die Anlage zum Schutz der Küste und die Dünen führt und an den Hellerwiesen zurückkommt – ein wunderbarer Wanderweg mit etlichen schönen Eindrücken. Letztendlich können die Gäste noch einen Eindruck von dem fantastischen Rosengarten erhalten. Dieser liegt zwischen West- und Ostdorf und verbreitet einen anziehenden Duft.


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Category: Reise & Urlaub

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