Eine Verstopfung und Ihre Ursachen

| 3. März 2012 | Kommentare (0)

Wenn jemand weniger als dreimal pro Woche Stuhlgang hat und intensives Drücken erforderlich ist, spricht man von Obstipation, also Verstopfung. Das Krankheitszeichen Verstopfung stellt oftmals eine wesentliche Belastung für den Betroffenen dar, sofern die Darmentleerung als schwierig empfunden wird. Verstopfung betrifft Frauen ungefähr doppelt so häufig wie Männer. In der Altersgruppe über 60 Jahre leiden ungefähr 20 bis 30 Prozent an diesem Symptom.

Kennzeichnende Merkmale für Verstopfung sind ein ständiges Völlegefühl sowie ein aufgeblähter Bauch. Nach dem Stuhlgang, bei dem nicht selten ausschließlich kleine Mengen an Kot ausgeschieden werden, fühlt sich der Betroffene oftmals keineswegs komplett entleert. Als Symptome können Kopfschmerzen, Erschöpfung, Müdigkeit wie auch Inappetenz hinzukommen. Die Verstopfung kann dem Patienten „auf die Laune schlagen“, etliche Betroffene fühlen sich alles in allem unpässlich und sind weniger munter.

Die Ursachen sind verschieden. Die üblichsten Gründe für eine Verstopfung sind ballaststoffarme Ernährungsweise, zu wenig Flüssigkeit des Weiteren Bewegung oder Belastung. Nicht zuletzt das Reizdarmsyndrom kann dahinter stecken, wenngleich bei diesem Syndrom meistens ein Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall auftritt. Auf Reisen kommt es bei vielen Personen zu Verstopfung, die jedoch vorübergehend ist. Ebenso Krankheit, Fieber sowie Bettlägerigkeit können Ursache sein.

Denkbare Ursachen sind nicht zuletzt Medikamente wie z.B. Antidepressiva, Psychopharmaka ebenso wie Codein oder eine Elektrolytstörung. Hier besteht beispielsweise ein Fehlen an Kalium oder aber ein Überschuss an Kalzium. Eine Erkrankung wie Diabetes mellitus, Parkinson und hormonelle Erkrankungen wie eine Schilddrüsenunterfunktion oder ein Schwangerschaftsdiabetes vermögen ebenfalls Grund einer Darmträgheit sein. Eine Verstopfung kann ebenfalls auftreten, wenn organische Darmerkrankungen vorliegen, wie z.B. Darmpolypen, Darmausstülpungen, Morbus Crohn oder Darmkrebs.

Die Behandlung bei Darmträgheit hängt von der Ursache ab. Liegt diese in falscher Ernährungsweise, sollte der Patient darauf achten, sich ballaststoffreich zu ernähren und jede Menge Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ebenso regelmäßige Bewegung bringt die Verdauung in Schwung. Fördernd wirkt nicht zuletzt Wasser trinken oder das Trinken von Fruchsäften auf leeren Magen, der Verzehr von Trockenobst ebenso wie Bauchmassagen.

Quellmittel wie Leinsamen oder Flohsamenschalen vermögen bei häufigerem Auftreten förderlich sein. Durch den Verzehr mit viel Flüssigkeit quellen sie im Darm stark auf, was durch den resultierenden Druck zu einer Stimulation der Darmtätigkeit führt. Jene Mittel können den Darm auf lange Sicht steuern. Abführmittel sollten allein im Notfall genommen werden.


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Category: Wellness & Gesundheit

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