Tausche Schmuck gegen Chanel… guter Plan

| 13. Februar 2012 | Kommentare (0)

Normal mach ich das nicht. Die meisten guten Ideen denke ich mir eigentlich selbst aus. Aber für diese kann ich mir nicht selbst auf die Schulter klopfen. Dieses mal ist es nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich bekam den Tipp von einer Arbeitskollegin.

Aber gut, alles der Reihe nach.

Ich würde meine Kollegin nicht unbedingt als meine allerbeste Freundin bezeichnen, aber wir kommen ganz gut aus und haben auch schon den einen oder anderen Kaffee oder Cocktail miteinander getrunken (also außerhalb des Büros mein ich). Sie ist immer recht bedacht auf ihre Erscheinung, aber wie ich auch, hat sie nicht unbedingt die Mittel um auf großem Fuß zu leben. Um so erstaunter war ich kürzlich, als sie mit nagelneuer Chanel Tasche  auftauchte. Sie ist nicht der Typ für Faketaschen, also musste ich davon ausgehen, daß die Tasche echt ist.

Ich war natürlich wahnsinnig neugierig, wo sie die herhatte und überlegte fieberhaft, wie ich es aus ihr rauskitzele (ohne so taktlos zu sein und sie direkt zu fragen). Meine Vermutung war ja, daß es ein Geschenk ist. Aber wer schenkt so mirnichtdirnichts so eine teure Tasche?

Na gut, glücklicherweise ist nicht jeder mit soviel Taktgefühl gesegnet und meine Neugier wurde schnell befriedigt, als eine andere Kollegin lautstark durchs ganze Büro wissen wollte, wo sie die her hat. Klar, fragen wollt ich nicht, aber wissen wollt ich es auch. Also war ich ganz Ohr.

Normal ist meine Kollegin sehr ruhig, nicht eine, die sich im grossen Stil am Bürotratsch beteiligt (was nicht heißt daß man im Stillen nicht trotzdem mit ihr lästern kann) aber dieses mal lies sie sich darauf ein, uns in ihr Geheimnis einzuweihen. Sie hatte sich die Tasche selbst gekauft. Sie war schon lange darauf aus, aber das “vom Mund absparen” funktionierte einfach nicht so richtig. Immer wenn sie etwas Geld auf der Seite hatte, ging es doch für etwas anderes drauf. Letztlich ist sie auf die Idee gekommen, mal durch ihre Schmuckschatulle zu gehen und zu schauen, ob sie nicht ein paar alte Schmuckstücke verkaufen kann. Mit den Jahren hatte sich da ja einiges angesammelt und wer von uns trägt heute noch die goldenen Schmetterlinge und Teddybären die Omas und Tanten in jungen Jahren geschenkt haben. Es war ganz einfach. Sie lud alles hoch, bekam ruck zuck ein Angebot und tauschte erst ihr Gold gegen Bargeld und dann das Bargeld gegen die Tasche. Brilliant.

Selbstredend, daß ich an dem Tag überpünktlich aus dem Büro verschwunden bin und daheim gleich mal geschaut hatte, wieviel Schmuck ich wohl eintauschen könnte… gehen ein paar wundervolle Manolo Blahnik.


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Category: Finanzen, Lifestyle, Mode & Society

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