Wie verpackt man Gemälde richtig?

| 6. Februar 2012 | Kommentare (0)

Gut zugegeben, diese Frage stellt sich nicht täglich.

Aber der eine oder andere von uns hat Gemälde, insbesondere Ölgemälde, und möchte diese verkaufen. Die erste Frage ist dann natürlich wo kann man diese verkaufen? Und natürlich springt da erst mal das weltbekannte Online Auktionshaus in den Sinn. Aber dort bleibt zu hoffen, daß sich auch ein Käufer oder Bieter findet.

Alternativ gibt es aber auch Online Marktplätze, wo es umgekehrt funktioniert. Nicht Sie hoffen auf einen Bieter, sondern die Seite bietet Ihnen sofort ein Angebot für Ihr Gemälde… also stressfrei und schnell.
Aber egal welcher Weg, sobald sich ein Abnehmer für das Gemälde gefunden hat, kommt zwangsläufig die Frage des Verpackens zum Versand.

Paketdienste übernehmen keine Haftung für falsch oder schlechtverpackte Artikel. Sollte ein Schaden entstehen, ist es alleine des Senders Risiko.

Also was tun?

Bilderkartons:

Diese Kartons sind speziell für den Transport von gerahmten Bildern oder auch Spiegeln gedacht. Sie sind formstabil und kommen zum Teil auch mit zusätzlicher Polsterung.

Ganz wichtig ist es, daß alle Lufträume im Karton ausgefüllt werden, damit das Gemälde sich nicht bewegen kann.

Hartfaserplatten:

Zwei dünne Hartfaserplatten zurecht geschnitten (so daß sie geringfügig grosser sind als das Gemälde) und auf Vorder- und Rückseite des Gemäldes angebracht (natürlich mit entsprechender Polsterung zwischen Gemälde und Platte) bietet den besten und sichersten Schutz des Gemäldes. Allerdings erhöht sich das Gewicht beim Verschicken natürlich beim Verschicken.

Luftpolsterfolie:

Diese kann als Polsterung verwendet werden und schützt das Gemälde vor Kratzern und leichten Stössen. Aber Luftpolsterfolie alleine schützt nicht vor Verformungen, daher ist sie für sich alleine nicht als Verpackung geeignet.

Luftpolsterfolie gibt es in verschiedenen Stärken und Breiten und die “Luftblasen” variieren in Grösse.

Eckenschutz:

Um Bilderrahmen in Form zu halten und die Ecken gegen Beschädigen zu schützen, bietet sich ein Eckenschutz an. Diesen gibt es als Schaumstoff-Ecken (wenn es um den Schutz von Anschlagen geht) oder als Wellpappe-Ecken (auch Bilderecken genannt), die auch Formstabilität bieten.

Zeitungspapier:

Wir alle nutzen Zeitungspapier seit Jahren, wann immer wir unseren Haushalt für einen Umzug zusammenpacken. So praktisch es auch ist (weil es eben jeder von uns zuhause hat), so ungeeignet ist es auch.

Nicht nur färbt die Druckerschwärze ab, was natürlich gerade bei Gemälden unbedingt zu vermeiden gilt, Zeitungspapier steht auch dem Druck nicht stand und die damit ausgestopften Hohlräume werden wieder frei (das Zeitungspapier wird komprimiert). Somit läßt der Polsterungseffekt deutlich nach und das Gemälde kann sich im Karton wieder bewegen.


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Category: Internet & Technik, Kunst & Kultur, Lifestyle

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