Bei einer Hausdurchsuchung richtig verhalten

| 21. Januar 2012 | Kommentare (0)

Hausdurchsuchungen werden häufig bei Verdächtigen durchgeführt, um Beweismittel für ein Steuervergehen oder ein Strafverfahren zu sammeln. Wichtig ist, dass Sie dabei stets die Ruhe bewahren und keinen Widerstand leisten. Gegen eine rechtmäßige Hausdurchsuchung können Sie und auch Ihr Anwalt nichts tun. Schreiben Sie sich von Anfang an auf, in welchen Schritten die Beamten vorgegangen sind. Fehlt beispielsweise die Rechtsbelehrung zu Beginn der Hausdurchsuchung, kann die Durchsuchung (und damit auch die gefundenen Beweismittel) aufgrund eines Formfehlers unwirksam machen.

Auf Nummer sicher gehen
Lassen Sie sich gleich zu Beginn der Durchsuchung den Durchsuchungsbeschluss zeigen. Aus diesem Dokument können Sie beispielsweise ersehen, auf welcher Rechtsgrundlage die Hausdurchsuchung stattfindet und was Ihnen genau vorgeworfen wird. Lehnen Sie die Durchsicht oder Beschlagnahmung von Dokumenten ab, die nicht damit in Verbindung stehen. Machen Sie während der Durchsuchung keinerlei Angaben zur Sache, abgesehen von Ihren persönlichen Daten. Alles, was Sie während der Hausdurchsuchung mitteilen, kann in einem späteren Verfahren gegen Sie verwendet werden.

Rechtsbeistand anfordern

Je nachdem, worum es bei der Hausdurchsuchung geht, rufen Sie am besten sofort nach dem Beginn der Durchsuchung entweder Ihren Steuerberater oder aber einen Fachanwalt für Strafrecht an, der Ihnen in dieser schwierigen Situation hilfreich zur Seite stehen kann. Im besten Fall kommt er sofort zum Ort der Hausdurchsuchung.


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Category: Recht & Sicherheit

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