Goldmünzen – Teil 1: Der amerikanische Golddollar

| 30. Dezember 2011 | Kommentare (1)

Der An- und Verkauf von Gold ist in den letzten Jahren immer populärer geworden und mit stetig steigenden Goldpreisen auch immer lukrativer.

Vielleicht haben auch Sie die eine oder andere Edelmetallmünze zu Hause oder schonmal mit dem Gedanken gespielt, welche zu kaufen oder zu verkaufen?

Hier finden Sie einen kleinen Abriss über die gängigen Goldmünzen. Zuerst am Start der amerikanische Golddollar. Er wurde von 1849 bis 1889 befertigt, in drei verschiedenen Ausführungen:

 

Type I – Liberty Head (1849-1854)

Die Vorderseite zeigt den Kopf von Liberty umgeben von 13 Sternen. Sie schaut nach links und trägt ein Diadem mit dem Wort “LIBERTY” (Unabhängigkeit) darauf.

Die Rückseite ist schlicht gehalten, mit einem Kranz der den Betrag und das Jahr umgibt und der Aufschrift “UNITED STATES OF AMERICA” (Vereinigte Staaten von Amerika) herum.

Die Münze wiegt 1.672 Gramm und besteht zu 90% aus Gold und zu 10% aus Kupfer. Somit enthält es .04837 Unzen pures Gold.

Ab 1849 wurden diese Münzen in verschiedenen Prägeanstalten in den USA gefertigt (Dahlonega, Charlotte, New Orleans, San Franzisko und Philadelphia).

Problem mit diesen Type I Münzen war, daß sie mit 13mm Durchmesser sehr klein waren (Fakt ist, sie sind die kleinsten Münzen jemals in den USA gefertigt) und konnten leicht verloren werden. Kritik wurde laut und neue Entwürfe gesucht.

Problem war, daß sich das Gewicht der Münze nicht ändern durfte. Die Lösung war eine Münze, die zwar größer, aber dafür dünner war.

 

Type II – kleiner Indianischer Kopf (1854-1856)

Im Jahr 1854 wurde der neuentworfene Golddollar erstmals ausgegeben. Der Durchmesser wurde auf 15mm vergrößert, aber wie vorgegeben, sind Gewicht und Zusammensetzung gleichgeblieben.

Das Design der Vorderseite wurde in Anlehnung an die Dreidollar Münze gestaltet. Es zeigt eine “Indianische Prinzessin”, was dem Typ auch seinen Namen gab. Historiker vermuten allerdings, daß der Kopf ursprünglich römischen Ursprungs ist und von einer Marmorstatue stammt und daß bei der Gestaltung der Münze lediglich die Kopfschmuck ergänzt wurde. Desweiteren wurde der Schriftzug “UNITED STATES OF AMERICA” auf die Vorderseite verlegt.

Die Rückseite (abzüglich des Schriftzugs) blieb weitestgehend unverändert mit dem Kranz, dem Jahr und dem Wert.

Aber auch diese Münze hatte ihre Probleme und wurde bereits nach zwei Jahren wieder eingestellt.

Type III – Großer Indianischer Kopf (1856-1889)

Im Jahr 1856 wurde ein haltbarer Golddollar ausgegeben. Der “Große Kopf Typ” war ähnlich seinem Vorgänger, aber der Kopf wurde deutlich größer, aber gleichzeitig auch flacher. Der Kopfschmuck änderte seine Position und das Gesicht wurde detaillierter.

Die Prägeanstalt Philadelphia prägte diese Münze durchgehend ab 1859, in manchen Jahren wurden auch Münzen in Dahlonega, San Franzisko und Charlotte.

Die Prägung der Golddollar wurde im Jahr 1889 eingestellt, aber es gab mehrmals Gedenkmünzen, in den Jahren 1903 bis 1905, 1915 bis 1917 und im Jahr 1922.


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Category: Finanzen, Shopping

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Kommentare (1)

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  1. Robert sagt:

    Es ist wirklich Interressant wieviele Golddollars es gegeben hatt.

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